Einzelhaltung

Das Katzen Einzelgänger sind hängt leider noch in den Köpfen von vielen Menschen fest.

Katzen sind sehr soziale Tiere, die nicht alleine gehalten werden sollten und einen Gefährten zum gegenseitigen Putzen, Kuscheln, Spielen, Toben und Raufen brauchen. Kein Mensch oder Hund kann das je ersetzen. Gerade Coonies sind sehr soziale Katzen.

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Dicke Kumpels: Mando und Legolas

Die Einzelhaltung dieser sozialen Tiere lässt sie seelisch verkümmern und kann schwere Folgeschäden haben. Sie können aggressives Verhalten zeigen oder Depressionen bekommen. Der Mensch muss den Spielpartner ersetzen und die Katze wird sich unnatürlich an ihn binden. Spielaufforderungen zu jeder Tages- und Nachtzeit sind die Folge und es interessiert die Katze nicht, ob der Mensch gerade schlafen will. Aus Langeweile werden Möbel und Tapeten zerstört. Unsauberkeit kann auftreten, genauso wie völlige Apathie.

Wenn man sich bewusst für ein Einzeltier entscheidet, dann ist das Tierheim oder der Tierschutz die beste Anlaufstelle. Dort findet man ältere Katzen, die vom Menschen so lange allein gehalten wurden, dass eine Vergesellschaftung nicht mehr möglich ist. Kitten dürfen niemals alleine gehalten werden, da sie dringend Spielpartner benötigen und die Gesellschaft von Mama und Geschwistern gewöhnt sind.

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Coonies sind gesellige Katzen und suchen die gegenseitige Nähe

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Zusammen Spielen und Raufen – das kann kein Mensch ersetzen

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Gegenseitige Fellpflege nach dem Raufen

 

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